Mayurasana – Pfau

Armbalancen

Mayurasana

Pfau
Sanskrit: mayūra = Pfau → „Pfauen-Haltung“
LevelFortgeschritten
Halten3–5 Atemzüge
VorbereitungSchwan (Hamsasana), Unterarmstütz, Krähe (Bakasana)
GegenhaltungBalasana, Handgelenke dehnen

Im Pfau ruht der ganze Körper waagerecht auf den Unterarmen, die Ellbogen stützen sich in den Bauch. Die klassische Haltung aus der Hatha-Yoga-Tradition verlangt enorme Rumpfkraft und ein feines Gespür für Balance.

Kräftigt Handgelenke, Unterarme und Rumpf
Übt intensiven Druck auf den Bauchraum
Kann die Verdauung anregen
Schult Konzentration und Gleichgewicht
ChakraManipura (Solarplexus)
Doshagleicht Kapha aus
DrishtiNasagrai · Nasenspitze

So kommst du hinein

  1. Im Knien die Knie weit öffnen, die Hände zwischen den Knien aufsetzen, Finger zeigen nach hinten zu den Füßen.
  2. Ellbogen beugen und eng zusammenführen, dann den Bauch auf die Ellbogen legen, sodass diese knapp unterhalb des Brustbeins einsinken.
  3. Die Beine nach hinten strecken, Zehen am Boden, den Oberkörper nach vorne lehnen.
  4. Ausatmend das Gewicht weiter nach vorne verlagern, bis die Füße abheben und der Körper wie ein Brett waagerecht schwebt.
  5. Einatmend die Füße absetzen, Knie ablegen, Hände lösen und in Balasana nachspüren.

Gut zu wissen

AtemAtme ruhig und eher flach in den Brustkorb, da der Bauch durch die Ellbogen fest gestützt ist. Halte den Atem nicht an.
VariationVorstufe: Die Füße am Boden lassen oder einen Block unter die Stirn legen. Eine leichtere Form ist Hamsasana (Schwan), bei der die Zehen am Boden bleiben.
Vorsicht bei Schwangerschaft, Bluthochdruck, Hernien, frische Bauchoperationen, Magengeschwüre sowie Handgelenk- und Ellbogenverletzungen. Im Zweifel: frag deine Lehrerin oder deinen Lehrer.

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