
Stehhaltungen
Tadasana
Berghaltung
Sanskrit: tāḍa = Berg → „Berghaltung“
Die Berghaltung ist die Grundlage aller Stehhaltungen: aufrecht, geerdet und wach. Was einfach aussieht, ist eine feine Übung in Ausrichtung und Körperwahrnehmung – und ein Ort, an dem du immer wieder ankommen kannst.
Verbessert Haltung und Aufrichtung
Kräftigt Beine und Rumpf
Schult Körperwahrnehmung und Balance
Fördert Präsenz und Konzentration
ChakraMuladhara (Wurzel)
Doshagleicht Vata aus
DrishtiNasagrai · Nasenspitze
So kommst du hinein
- Mit geschlossenen Füßen oder hüftbreit stehen, das Gewicht gleichmäßig auf Fersen und Ballen verteilen.
- Die Kniescheiben sanft heben, Oberschenkel aktivieren und das Becken neutral ausrichten.
- Mit der Einatmung die Wirbelsäule verlängern, das Brustbein leicht heben, der Scheitel strebt nach oben.
- Ausatmend die Schultern sinken lassen, Arme locker neben dem Körper, Kinn leicht gesenkt. Ruhig und gleichmäßig atmen.
- Zum Herauskommen die Spannung lösen und in die nächste Haltung übergehen.
Gut zu wissen
AtemEinatmend richtest du dich auf, ausatmend erdest du die Füße und lässt die Schultern sinken. Der Atem fließt ruhig und lang durch die Nase.
VariationEinen Block zwischen die Oberschenkel klemmen, um die Beinaktivität zu spüren. Zur Vertiefung die Arme einatmend über den Kopf strecken (Urdhva Hastasana).
Vorsicht bei Schwindel oder niedrigem Blutdruck – dann die Füße hüftbreit stellen und nicht zu lange ruhig stehen. Im Zweifel: frag deine Lehrerin oder deinen Lehrer.
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